15. Februar bis 12. April 2009
Er war vor allem Beobachter, ansonsten eher wortkarg und scheu. So beschrieben ihn Zeitgenossen und Freunde. Doch wenn Honoré Daumier seine Beobachtungen auf den Lithostein zeichnen durfte, war er in seinem Element. Mit beißendem Spott karikierte er das alltägliche Zeitungsgeschäft, die Lesertypologie der damaligen Zeit oder den Kampf um die Pressefreiheit. Daumier gilt noch heute als der bekannteste französische Karikaturist des 19. Jahrhunderts. 100 Lithografien, Holzstiche und Kupferdrucke zum Thema Zeitung werden in der DASA mit der Ausstellungseinheit "Im Wettlauf der neuesten Nachrichten" verknüpft.
Bild:
Les beaux jours de la vie Nr. 74, Kreide-Lithografie, Le Charivari, 8. Oktober 1845, Leihgeber: Europäisches Zeitungsmuseum Krefeld
Die Besucher entdecken alte und neue Werkzeuge der schreibenden und druckenden Zunft und informieren sich über die Auswirkungen auf den arbeitenden Menschen.
In Kooperation mit dem Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen und dem Europäischen Zeitungsmuseum Krefeld