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Das szenographische Konzept der DASA

Um das Fachthema des Kolloquiums schon vorab auf die Darstellung der DASA-Konzeption zu beziehen, soll der doppelte Charakter der Gestaltungsmethode der DASA angesprochen sein: Zum einen gilt es, Arbeitsplätze für eine bessere Arbeitswelt zu gestalten, zum anderen sind es die Vermittlungsmethoden selbst, die eine sichtbar gestaltete Ausstellungswelt zustande bringen. Nur Letzteres soll das Thema sein, dennoch gilt für die Darstellung der DASA-Konzeption grundsätzlich eine gewisse Verquickung beider Ebenen. Bei allem noch so schnellen Wandel unserer Welt bleibt für die Gestaltung der Zukunft doch der Mensch selbst das beste Modell.

Der Blick zurück in unsere unmittelbare Vergangenheit lehrt uns: Große Entwürfe mit technikzentriertem Ansatz, futuristisches Design und synthetische Stoffe sind nur dort auf Grenzen gestoßen, wo sie nicht den natürlichen Gegebenheiten und den Veranlagungen des Menschen angepasst sind. Nicht "Neon", "Metallic" oder "Psychedelic" konnte nachhaltig unseren Lebensraum bestimmen, Ergonomie und natürliche Stoffe dominieren in den Büros unsere Arbeitswelt. Der Mensch selbst, als bestes Modell für alle Gestaltungsentwürfe, kann durchaus als Grundsatz für die DASA gelten.