
Time Machine
subtitle
Die Kunstinstallation „Time may change me, I can't change time" von Brad Hwang aus dem Jahr 2007 funktioniert mit statischer Elektrizität: Zwei Glasscheiben mit Metallteilen drehen sich in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen dabei elektrische Ladung – ähnlich wie ein Luftballon, den man an einem Pullover reibt. Diese Ladung wird abgeleitet und entlädt sich an einem bestimmten Punkt mit einem hörbaren Knall. Man sieht auch einen kleinen BLitz.
Das Besondere an Hwangs Arbeit ist, dass sie nicht nur ein physikalisches Experiment zeigt, sondern eine Geschichte erzählt: Die Installation sieht aus wie die Zeitmaschine aus H. G. Wells' berühmtem Roman.
Wer mitmachen möchte, kann auf dem Schlitten rudern. Dadurch bringt man die Scheiben zum Drehen und erzeugt so selbst den elektrischen Strom. Die Maschine „antwortet" darauf mit einem lauten, rhythmischen Knistern oder Knallen – man ist also gleichzeitig Fahrer*in und Energiequelle der eigenen Zeitmaschine.
Im Überblick
Wo
Energiehalle (unten)
Teilnehmerzahl
1Hinweis
Mindestalter 12 Jahre, Größe 1,40 m, kein Herzschrittmacher