Schuften in Schichten

Arbeit und Alltag in der Eisen- und Stahlindustrie - Hier führen wir Ihnen »klassische« Arbeitsschutzprobleme wie körperliche Schwerstarbeit, Schichtarbeit und extreme Arbeitsbedingungen durch Hitze, Staub, Lärm und gefährliche Stoffe  eindrucksvoll vor Augen und Ohren.

Der Stahlkocher

Unser Gigant: Der Lichtbogenofen aus dem Jahr 1955 mit 70 Tonnen Fassungsvermögen. Dieser Ofen erzeugte 15.000 Tonnen Stahl im Monat. Ausgangsmaterial dafür war Schrott, der mittels Strom geschmolzen wurde. Er war bis 1985 auf der Westfalenhütte in Dortmund in Betrieb. In der DASA steht er als augenfälliges Objekt für die Arbeitsbelastungen im Schichtbetrieb, bei enormem Lärm, mit riesigen Staubmengen und glühender Hitze.

Der Lärmtunnel

Erfahren Sie mit allen Sinnen, was Lärm ist. Der einem Gehörgang des Ohres nachempfundene Tunnel macht Geräuschquellen sichtbar und hörbar. Die dazu eingespielten Messwerte in Dezibel geben Ihnen ein Gefühl dafür, was wie laut ist. Einige „Radaubrüder“ zeigen wir Ihnen in unserer Abteilung zur Kulturgeschichte des Lärms.

Das Walzwerk

Stahl „platt“ machen, ist die Aufgabe eines Walzewerks. Die DASA zeigt ein sogenanntes „Triowalzwerk“ aus den 1930er Jahren aus den Geisweider Eisenwerken in Siegen. Seine Funktionen erläutert ein Experte ebenso wie den Wandel in der Industriearbeit.

Hörtest

Hat´s jetzt gepiepst oder nicht? Checken Sie Ihr Gehör in unserer Audiometrie-Kabine. Da gibt es einen Hörtest. Der ist ganz einfach zu bedienen. Hören Sie einen Ton, drücken Sie auf einen Knopf. Das Ergebnis klärt Sie in kurzer Zeit über die Leistungsfähigkeit Ihrer Ohren auf. Sie können sich die Auswertung sogar direkt aufs Smartphone spielen und mit Ihrem Ohrenarzt besprechen. Ein simpler Schnelltest, dem man zuhören sollte.

Jede Sekunde zählt

In wenigen Sekunden von 0 auf 100: Im Notfall muss es schnell gehen. Was alles hinter dem lebensrettenden Einsatz steckt, zeigen wir Ihnen in der Einheit zum Brandschutz bei  Feuerwehr und im Katastrophenschutz.

Ein Hingucker ist ein originalgetreuer Einsatzleitplatz, das Herzstück für jeden der rund 110.000 Einsätze, die allein die Feuerwehr Dortmund pro Jahr absolviert.

Passgenaue Trainings erleichtern die Abläufe. Die DASA-Besucher erfahren, wie Einsatzkräfte an Geräten, in realen Situationen und in computergestützten Simulationen üben. Dabei wird auch jeder Einzelne wird zur Feuerprobe gebeten: Wer weiß schon, was er im Gefahrenfall wirklich tun muss? Ein sogenanntes Rauchhaus macht per Knopfdruck augenfällig, wie sich Rauch entwickelt und welche Tücken damit verbunden sind. Ein sogenannter „Quadrokopter“ gibt dem Publikum einen Eindruck von der ferngesteuerten Brandanalyse.

Zehn Spinde führen die Vielfalt moderner Einsatzkleidung vor Augen.

Die Zone stellt nicht zuletzt in Filmbeiträgen, diejenigen in den Mittelpunkt, die für ihre Aufgabe brennen: Berufsfeuerwehrleute, Werkfeuerwehrleute, Engagierte bei der Freiwilligen Feuerwehr und Jugendliche der Jugendfeuerwehr kommen zu Wort.

Einblick in die neue DASA Zone Jede Sekunde zähltDASA /Wahlbrink

Wussten Sie, dass…

…. Sie selbst eine bedeutende Wärmequelle sind? Ein 40-jähriger, 1,70 Meter großen und 70 Kilo schwerer Mann erzeugt auch bei absoluter Ruhe 280 Kilojoule in der Stunde. In Kilojoule misst man die Energie. Zu diesem Grundumsatz addiert sich die Wärme, die durch Muskelarbeit entsteht. Bei der Verdunstung von einem Liter Schweiß werden etwa 2.000 Kilojoule an die Umgebung abgegeben.

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