"Das Glück bei der Arbeit"

Über "Flow"-Zustände, Arbeitszufriedenheit und das Schaffen attraktiver Arbeitsplätze

7. und 8. November 2011

Glück und Arbeitszufriedenheit, Belasung und Burn Out sowie Ansätze der Positiven Psychologie waren Thema des Symposiums "Das Glück bei der Arbeit. Über "Flow"-Zustände, Arbeitszufriedenheit und das Schaffen attraktiver Arbeitsplätze".

Engagierte Diskussionen während des Symposiums "Teilnehmerdiskussion am Symposium Zukunft der Arbeit 2011Lutz Kampert

Vom Ende der Work-Life-Balance

Den Beginn machten renommierte Hauptredner aus der Schweiz. Prof. Dieter Thomä von der Universität Sankt Gallen plädierte für die Abschaffung des Begriffs "Work-Life-Balance". Das Wort impliziere, nur außerhalb der Arbeit zu leben. Im Gegenteil forderte er eine Rehabilitierung der Arbeit und stieß damit auf die uneingeschränkte Zustimmung der rund 200 Gäste des DASA-Symposiums. Prägnant und publikumswirksam referierte Bestsellerautor Prof. Matthias Binswanger, dass Geld allein nicht glücklich macht. "Mehr Wirtschaftswachstum bringt mehr Geld. Wer mehr Geld hat, kann sich Wünsche besser erfüllen. Aber machen ein Sportwagen oder eine Luxusyacht glücklich? Forschungsergebnisse sagen: Nein!". Bezug nehmend auf seinen Bestseller "Die Tretmühlen des Glücks" vertrat Binswanger die durch volkswirtschaftliche Forschungen gestützte These, dass wir in einer Gesellschaft leben, die "Glück" und Zufriedenheit gerade zu verhindere. Auf höchst amüsante Weise zeigte Binswanger den Teufelskreis zwischen Statussymbolen und ausufernden Konsum, statt mittels Maßhaltung und neuer Bescheidenheit innere wie äußere Balance zu halten.

Fünf Diskutanten sitzen im Halbkreis auf eine Bühne.Lutz Kampert

 Das erste Panel, in dem die Beiträge von Binswanger und Thomä diskutiert wurden, wurde durch den "Flow-Forscher" und Psychologen Dr. Stefan Engeser und die Soziologin und Dramaturgin Sophie-Thérèse Krempl bereichert. Wie in der vorausgegangenen DASA-Symposien stellte dieses besondere Format der Veranstaltung auch eine unmittelbare Brücke zum Publikum dar, das sich intensiv mit Fragen und Statements beteiligte.

Die Referentinnen und Referenten

Die Beiträge können direkt bei den Referenten angefordert werden:

Prof. Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FH Nordwestschweiz und Privatdozent an der Universität St. Gallen: "Die Tretmühlen des Glücks: Wie Glück, Arbeit und Einkommen zusammenhängen"
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Prof. Utho Creusen: "Zum Glück gibt's Erfolg - persönliches und berufliches Wohlbefinden durch Positive Leadership"
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Prof. Dr. Rolf van Dick, Fachbereich Psychologie/Sozialpsychologie, J.W.Goethe-Universität Frankfurt/M.: "Identitätsbasierter Zugang zu Stressprävention"
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Dr. Wolfgang Hien, Forschungsbüro für Arbeit, Gesundheit und Biografie, Bremen: "Psychische Belastungen in der Arbeitswelt - Ist-Zustand und Perspektiven der Prävention"
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Dr. Josephine Hofmann, Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation, IAO, Stuttgart: "Lernen im Alter: Wer früh damit beginnt, kommt weiter"
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Dr. Harald Krauss, Chefarzt am Marienhospital Dortmund, Abteilung Psychiatrie: "Wie fördere ich mein Burnout? Rahmenbedingungen der seelischen Erschöpfung"
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Das sagen unsere Gäste

"Vielen Dank! Es war für mich eine sehr anregende, inspirierende und gute Veranstaltung gewesen mit außergewöhnlichen Referenten. Danke dafür, hoffentlich bleiben Sie an dem Thema dran! Ich würde gerne wiederkommen."
Medizinerin aus Bonn

"Ich war das erste Mal auf einem DASA-Kongress und war ausgesprochen zufrieden mit der Ausleuchtung des Themas. Die Beiträge waren durch die Bank weg hörenswert und ich habe einen Fundus an Anregungen mitgenommen. ...Übrigens gefällt mir Ihr Haus sehr!!!!"
Coach aus Ludwigshafen

"Mit großem Interesse habe ich die vielen interessanten Vorträge beim Workshop "Das Glück bei der Arbeit" verfolgt. Ich fand es war eine gelungene Veranstaltung. Mich hätte nur noch interessiert, ob es Firmen gibt, die einige dieser Anregungen als Unternehmenskultur implementiert haben und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben."
Pädagogin in der Autostadt Wolfsburg