Aktuelle Publikationen der DASA

Ein Szenografie-Kolloquium verpasst oder einen Vortrag noch einmal nachlesen und nacharbeiten? Wir veröffentlichen die Beiträge unserer Kolloquien und Symposien möglichst zeitnah, reich bebildert und - ganz traditionell - als Buch.

Szenografie in Ausstellungen und Museen

Titelseite des Buches Szenografie in Ausstellungen und Museen Band IDASA

Die Methoden und Konzepte der Gestaltung von Ausstellungen und Museen gehen neue Wege. Angesichts der Zunahme visueller Reizüberflutung und Eventkultur müssen Überlegungen angestellt werden, die auch vor der Organisation von Gestaltungsprozessen nicht Halt machen.

Der Band gibt Anregungen, unterschiedliche Ansätze und Instrumente der Ausstellungsgestaltung zu einer einheitlichen Gestaltung einzusetzen, weil Raumcharaktere und Raumfolgen ganz wesentlich am Grad der Vermittlung beteiligt sind. Der Szenografie kommt dabei als Methode eine besondere Bedeutung zu, indem Innenräume von Ausstellungen und Museen künstlerisch gestaltet werden.
Gute szenografische Konzepte leiten sich nicht aus dem Ausstellungsdesign ab, sondern von der Kunst der ästhetischen Raumbildung. Gute szenografische Entwürfe leiten sich aus der Bedeutung und aus dem Verhalten in öffentlich zugänglichen Ausstellungsräumen her.

  • erschienen am 01.09.04
  • 232 Seiten, zahlr. farb. Abb., 29,90 €
  • ISBN: 978-3-89861-084-1

Szenografie in Ausstellungen und Museen II

Titelseite des Buches Szenografie in Ausstellungen und Museen Band IIDASA

Wissensräume: Kunst und Raum – Raum durch Kunst

Auch der zweite Band zu „Szenografie“ geht der internationalen Entwicklung des Mediums der Ausstellung nach. Museen und Ausstellungen sind die Wissensräume par excellence der gegenwärtigen Gesellschaften. Auch sie haben fast klassisch zu nennende Ausdrucksformen entwickelt und ihre besonderen Methoden der Präsentation und der Raumbildung. Was geschieht bei der Konstitution von Wissensräumen in Museen und in Ausstellungen? In welchem Verhältnis steht die Zufälligkeit einer Raum gewordenen Absicht zu den Kategorien eines menschengerechten Raums? Wie hoch ist der Einfluss von sinnlichen Eindrücken auf die Aufnahme und die Einschätzung von Wissen zu bewerten, welche Emotionen spielen sich dabei ab? Gibt es eine Ästhetik des Wissens? Welche Bedeutung hat das Ausstellen von ungegenständlichem Wissen? Und was ändert sich bei der Transformation von Wissenschaftssprache in den sinnlichen Kontext eines Ausstellungsraums?
Außerdem befassen sich die Beiträge mit Fragen zur künstlerischen Gestaltung von Ausstellungsräumen. Zum einen finden wir immer häufiger eine raumbildende Ästhetik, die auf die „Aura“ originaler Museumsstücke setzt, zum anderen werden kunstvolle Innenraumgestaltungen – auch mittels moderner Medien – zu ungewöhnlichen Gesamtkunstwerken. Illustrative Museumsinszenierungen und schnelllebiges Ausstellungs-Edutainment sind in den meisten europäischen Ländern immer weniger gefragt.

  • Essen 2006
  • 240 Seiten, 29,90 EUR
  • ISBN 3-89861-462-X

Szenografie in Ausstellungen und Museen III

Titelseite des Buches Szenografie in Ausstellungen und Museen Band IIIKlartext-Verlag

Raumerfahrung oder Erlebnispark - Raum-Zeit/Zeit-Raum

Wie die beiden ersten Bände zur Szenografie in Ausstellungen und Museen
dokumentiert auch dieser Band aktuelle internationale Entwicklungen im
Ausstellungswesen. Schwerpunkte sind dabei zwei sehr unterschiedliche
Fragestellungen. Im ersten Teil geht es um die Bedeutung der Raumerfahrung für die Besucher und Besucherinnen und um den Erlebniswert von Themenparks. Ziel dabei ist es, Methoden zur Kommunikation von Wissenschaft auszuloten und
zu diskutieren, um die Popularisierung von Wissenschaft (PUSH) – gerade
auch für Kinder und Jugendliche – zu beleben und voranzubringen. Wie viel
Einfluss von Architektur und Theater, Bildhauerei und Klangkunst ist dabei
wünschenswert? Der zweite Teil thematisiert nicht nur das Problem der Darstellung von Zeit in Ausstellungen, sondern auch die Wahrnehmung von Zeit durch das Publikum. Denn der Besuch einer Ausstellung ist in seiner zeitlichen Dimension zugleich ein Zeitfenster, das – ähnlich wie im Film oder im Theater –
einer Dramaturgie bedarf. Da es bei Ausstellungen immer auch um die zeitliche
Wahrnehmung von Räumen geht, wird nach der Beziehung zwischen
den Zielen der Konzeption und der äußeren und inneren Bewegung der
Besucherinnen und Besucher gefragt.

  • 248 Seiten, 29,90 EUR
  • ISBN 978-3-89861-742-0

Szenografie in Ausstellungen und Museen IV

Titelseite des Buches Szenografie in Ausstellungen und Museen Band IVDASA

Raum und Körper - Körperraum. Kreativität und Raumschöpfung

Wie die drei ersten Bände dokumentiert auch dieser Band aktuelle internationale Entwicklungen im Ausstellungswesen. Im ersten Teil geht es beim Them "Raum – Körper / Körperraum" um die subjektive Bedeutung von Raumwahrnehmungen. Wenn also von Raumbildung die Rede ist, spielen nicht nur Innenarchitektur und Gestaltung, sondern auch psychologische Aspekte und subjektive Sichtweisen eine Rolle. Einerseits rückt ganzheitliches Wahrnehmen in das Interesse didaktischer Vermittlungsstrategien, andererseits ein am Wohlbefinden der Kunden und Kundinnen orientiertes Besuchermarketing.

Der zweite Teil mit dem Thema "Kreativität und Raumschöpfung" trägt der Tatsache Rechnung, dass nicht nur Kunst und Kulturwissenschaften, sondern auch Politik und Wirtschaft sich neuerdings wieder der "Kreativität" zuwenden. Die Beiträge geben Beispiele von Raumschöpfungen und gehen der Frage nach, welche kreativen Prozesse hinter diesen Beispielen zu finden sind und wie sie für eine Ideenfindung zu Ausstellungsgestaltungen einzurichten wären. Dazu äußern sich neben den Ausstellungs- und Museumsfachleuten Vertreter und Vertreterinnen der Psychologie und der Sozialpsychologie, der Philosophie, der Physik, der Molekularbiologie und der Hirnforschung, der Pädagogik, der Architektur, der Wirtschaft und der Medien.

  • 272 Seiten, 29,90 EUR
  • ISBN 978-3-8375-0305-0

Szenografie in Ausstellungen und Museen V

Titelseite des Buches Szenografie in Ausstellungen und Museen Band VDASA

Raum und Wahrnehmung / Bewegte Räume

Auch dieser fünfte Band der Reihe „Szenografie in Ausstellungen und Museen“ spiegelt die Entwicklungen und Diskussionen im internationalen Ausstellungs- und Museumswesenwider. Autorinnen und Autoren aus vielen Bereichen der Wissenschaft, der Medizin und der Kunst, aus Museen und Agenturen kreisen die beiden großen Themen aus ihren fachlichen Blickwinkeln ein.„Raum und Wahrnehmung“: Trotz methodischer Unterschiede besteht heute Einigkeit darin, dass zur „Szenografie“ alle Maßnahmen einer beabsichtigten oder zufälligen Anordnung und Raumbildung in öffentlich zugänglichen Räumen gehören. Es ist bei Ausstellungsplanungen wichtig, die wahrnehmungspsychologischen Aspekte von Raumwirkungen zu kennen und zu berücksichtigen. Wie kann es gelingen, durch Szenografie statt kurzlebiger Unterhaltung eine nachhaltige, ganzheitliche Vermittlung höchster Qualität zu erreichen? „Bewegte Räume“: Ganz unterschiedliche Arten von Bewegung werden durch komplementäre Sichtweisen beleuchtet. Als Bedeutungsträger wecken Ausstellungsräume beim Publikum besondere Erwartungen. Sie steuern zum großen Teil die individuellen Bewegungen, und es findet in diesen Räumen emotionale Bewegung statt. Die Beziehungen zwischen den Individuen und authentischen Dingen produziert Selbsterfahrung und ein „Berührt-Sein“.

  • erschienen am 14.12.11
  • 380 Seiten, zahlr. farb. Abb., 29,90 €
  • ISBN: 978-3-8375-0665-5

Szenografie in Ausstellungen und Museen VI

Zwischenräume – Wandel und Übergang
Aussichten – zur Öffnung des Unverhofften

Wie in den vorangegangenen fünf Bänden zur Szenografie in Ausstellungen und Museen geben die Autorinnen und Autoren aus der Sicht ihrer unterschiedlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen Einblicke in aktuelle Entwicklungen im internationalen Ausstellungswesen.
Im ersten Teil, „Zwischenräume – Wandel und Übergang“, geht es um Zwischenräume zwischen Mensch und Mensch, zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen Objekten und Räumen. Sie eröffnen eine Fülle von architektonischen und soziologischen, von psychologischen, philosophischen und kulturellen Betrachtungsweisen. Dabei spielen Schwellen, Übergänge, Passagen, Materialsprünge, Fugen und Lichtwechsel eine besondere Rolle.
Der zweite Teil, „Aussichten – zur Öffnung des Unverhofften“, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Vermittlungsarbeit, die beim Publikum durch Unerwartetes und Neues Staunen hervorruft. Dabei darf es keineswegs um Konditionierung durch Reizelemente oder schnelllebige Eventökonomie gehen.

  • erschienen am 10.01.14
  • 352 Seiten, zahlr. farb. Abb., 29,90 €
  • ISBN: 978-3-8375-0665-6

Szenografie in Ausstellungen und Museen VII

Cover des Szenografie-Bands 7Weissheiten Design

Zur Topologie des Immateriellen
Formen der Wahrnehmung

Die Autorinnen und Autoren dieses siebten Bandes der Reihe „Szenografie in Ausstellungen und Museen“ vermitteln dank ihrer vielfältigen wissenschaftlichen und künstlerischen Provenienzen eine komplexe und sehr aktuelle Sicht auf das theoretische und praktische Geschehen in diesem Bereich.

Im ersten Teil, „Zur Topologie des Immateriellen“, geht es um die Fragen, wie abstrakte Zusammenhänge aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in Ausstellungen erfahrbar
werden können, und welche Möglichkeiten und Grenzen dieses Medium – auch im Hinblick auf modernes Kommunikationsverhalten – besitzt.

Im zweiten Teil, „Formen der Wahrnehmung“, wird nach Wegen gesucht, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen zur Wahrnehmung museale Diskurse und Praktiken bereichern können, und wie die Wahrnehmungen der Besucher und Besucherinnen in die Konzeption von Ausstellungen einbezogen werden können.

Gregor Isenbort (Hrsg.)Szenografie in Ausstellungen und Museen VIIZur Topologie des Immateriellen. Formen der Wahrnehmunglieferbar, erschienen am 15.01.2016344 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, 29,95 €ISBN: 978-3-8375-1582-4

Karin Kaudelka, Gregor Isenbort (Hg.): Altern ist Zukunft! Leben und Arbeiten in einer alternden Gesellschaft

Die "Zukunft der Arbeit" und ihre Gestaltung stellt eine der derzeit spannendsten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Im Wissenschaftsjahr 2013 "Die demographische Chance" setzte sich auch die DASA Arbeitswelt Ausstellung mit diesem aktuellen Thema auseinander. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, zu der die DASA gehört, forscht bereits seit einigen Jahren zu "Arbeit, Altern und Gesundheit". Das betrifft auch Fragen der Arbeitsplatzgestaltung in Bezug auf die Gesunderhaltung älterer Beschäftigter. Was können Alternsforscher, Soziologen, Philosophen, Neurologen oder gar Kulturanthropologen zum Thema beitragen? Was muss eine Demographie-Strategie leisten? Und wie gehen andere Länder und/oder Kulturen mit diesem Thema um?

10/2014, 170 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-2752-7

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Veröffentlichungen zu den DASA-Symposien

Karin Kaudelka, Gerhard Kilger (Hg.):

Eigenverantwortlich und leistungsfähig - Das selbständige Individuum in der sich wandelnden Arbeitswelt

Die tradierten Rollen von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden
verlieren zunehmend an Kontur. Jeder Einzelne ist seines Glückes Schmied und spielt, so scheint es, virtuos auf der Klaviatur des Selbstmanagements. Zwischen der eigenverantworteten Freiheit, dem enormen Maß an Leistungsverdichtung und biografischen Unsicherheiten entstehen neue Arbeitsformen – aber auch neue Phänomene der Belastung.

Wie gehen die Menschen damit um und bleiben gesund und leistungsfähig? Wie kann man diesem Wandel aus gesellschaftlicher Sicht begegnen? Und wie reagieren wir individuell auf diese Herausforderungen? Die Beiträge des
Bandes geben Antworten.

Mit Beiträgen von: Markus Albers, Norbert Breutmann, Johannes
Czwalina, Karin Kaudelka, Cornelia Koppetsch, Katja Kullmann, Stephan
Lessenich, Gisela Mohr, Horst W. Opaschowski, Lutz Packebusch, Klaus
Peters, Kathrin Röggla, Clara Schlichtenberger, Franz Schultheis

transcript-Verlag
September 2013, 152 Seiten, kart., ca. 19,99 €
ISBN 978-3-8376-2588-2

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Cover zum Buch Glück bei der Arbeittranscript Verlag

Karin Kaudelka, Gerhard Kilger (Hg.): Das Glück bei der Arbeit. Über Flow-Zustände, Arbeitszufriedenheit und das Schaffen attraktiver Arbeitsplätze

"Glück bei der Arbeit" - gibt es das überhaupt? Warum ist Arbeitszufriedenheit nicht nur wichtig für Arbeitnehmer und Unternehmen, sondern auch für die Gesellschaft? Wie schafft man Arbeitsplätze, die zum Erfolgsfaktor werden? Dieses Buch liefert Antworten mit Hilfe einer interdisziplinären Rundschau aus philosophischer und psychologischer Sicht, unter anderem mit Erkenntnissen aus der Glücksforschung und Arbeitswissenschaft. Die Beiträge zeigen: Arbeit muss nicht nur Last, sondern kann auch Lust sein. Es gibt das "Glück bei der Arbeit", man muss es nur schaffen (wollen).

Mit Beiträgen u.a. von Mathias Binswanger, Rolf van Dick, Reinhold Popp, Willibald Ruch und Dieter Thomä.

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Titelseite des Buches - Die Arbeitswelt vom Morgentranscript-Verlag

Karin Kaudelka, Gerhard Kilger (Hg.): Die Arbeitswelt von morgen
Wie wollen wir leben und arbeiten?
Oktober 2010, 256 S., kart., zahlr. Abb., 19,80 EUR, transcript-Verlag, ISBN 978-3-8376-1423-7


Wie können wir auf den Verlust der historisch gewachsenen Arbeitswelt reagieren? Was sind die Visionen für eine gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen? Welche Chancen bietet die demographische Entwicklung?
Diesen und weiteren Fragestellungen zu einem zentralen gesellschaftlichen Thema ist der Band gewidmet. Die interdisziplinären Beiträge, u.a. von Zukunftsforschern, Kultur-, Arbeits- und Wirtschaftswissenschaftlern, Psychologen und Theologen, beleuchten die Rahmenbedingungen derzeitiger und zukünftiger Arbeitswelten und deren Gestaltbarkeit in allgemeinverständlicher Form.

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