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022/18 vom

Da kommt was ins Rollen

"Bin:Go" ist erstes Ausstellungs-Objekt für die DASA-Ausstellung "Neue Arbeitswelten"

Die Erfolgsgeschichte der Balldrohne "Bin:Go" setzt sich fort: Mit ihr hat die DASA Arbeitswelt Ausstellung den Startschuss für den neuen DASA-Bereich "Neue Arbeitswelten" zur Zukunft der Arbeit gegeben, der ab dem 5. Mai zu sehen ist. Dabei öffnet sich auf rund 1000 Quadratmetern eine Art "Vorstellungsraum". Wie wollen wir künftig arbeiten? Was ist uns wichtig? Ausgesuchte Objekte wie "Bing:Go" treffen daher auf Menschen aus der Zukunft. Megatrends und Themeninseln reißen an, wohin die Reise geht.I n einer "Zukunftsbörse", einer riesigen Media-Wand, wird sich jeder Besucher als Avatar einordnen können.

Schon heute hat die vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML entwickelte Drohne ihren Platz gefunden. Die beiden Direktoren der beteiligten Institutionen gaben sich buchstäblich den Ball in die Hand.

"Dass unsere Drohnenentwicklung als erstes Objekt der DASA-Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert wird, unterstreicht die zentrale Bedeutung logistischer Innovationen für die Zukunft der Arbeit. Die rollenden Transportdrohnen werden in Zukunft ihre Aufgaben autonom ausführen und sich im Schwarm selbst organisieren. So werden sie zum ständigen Begleiter und Helfer in allen logistischen Prozessen«, erklärte Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, im Rahmen der Vorstellung.

"Bin:Go" soll in Zukunft kleinere Transportaufträge im Krankenhaus, im Lager oder in der Fabrik übernehmen. „Unsere Besucher werden in der neuen Ausstellung Megatrends wie der Digitalisierung begegnen. Gerade die  Logistikbranche zeigt uns da sehr anschaulich, was zum Beispiel selbststeuernde technische Systeme leisten und wie wir sie einsetzen können – und wollen«, so Gregor Isenbort, Direktor der »DASA Arbeitswelt Ausstellung«.

Die im März 2016 erstmals vorgestellte Transportdrohne "Bin:Go" rollt, wenn sie kann und fliegt nur, wenn sie muss. Dank dieses cleveren Prinzips umgeht sie zwei Haupthemmnisse, die einem breiten Einsatz von Drohnen in der Logistik noch im Wege stehen: Energiebedarf und Sicherheit. Die Balldrohne ist aufgrund ihrer Fortbewegung deutlich energieeffizienter als reine Flugdrohnen und kann zudem gefahrlos zusammen mit Menschen im selben Bereich arbeiten.

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