Max ist 4,50 Meter groß und liebt es zu trommeln. Der Riesen-Roboter gehört zu einem von rund 70 Projekten, die am 14. und 15. März die DASA Arbeitswelt Ausstellung in ein buntes Kreativlabor verwandeln. Die Maker Faire Ruhr lockt zum neunten Mal Tüftler, Erfinderinnen und Technikbegeisterte ins Ruhrgebiet – von der türkischen Westküste bis ins Hospiz nebenan.
Das Festival ist nichts für Langweiler: Hier gibt es leuchtende Roboter-Tierchen, selbstgebaute Raketen und Fotos wie anno 1851 mit Silber und Licht. Nostalgische Zeitmesser funktionieren mit Dampf, ein mobiles Papiertheater zeigt skurrile Steampunk-Figuren, und bei der "Onelovemachineband" wird Metal ganz wörtlich genommen – hier musizieren Maschinen.
Zwischen Hightech und Herz
Besonders berührend: Zwischen Blinklichtern und 3D-Druckern zeigt ein Stand, wie Hospiz-Arbeit und Maker-Kultur zusammenpassen – es geht ums wahre Leben. Das skurrile Bastelprojekt mit den leuchtenden Katzenohren sammelt für die Kinder-Krebshilfe.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Das Besondere: An vielen Ständen können Besucher selbst Hand anlegen. "Das erklärte Ziel ist, die Idee des Selbermachens zu stärken", heißt es von den Veranstaltern. Ob Programmier-Fans mit Arduino-Projekten, 3D-Druck-Enthusiasten, Steampunks oder Familien mit Kindern – hier findet jeder etwas. Fachhochschulen und FabLabs zeigen, wohin die Reise in Sachen Technik geht.
Vorträge und Wissensshows vertiefen die Eindrücke. Überall dort, wo Menschen trickreich und fantasievoll mit Maschinen umgehen, entstehen die spannendsten Maker-Beiträge.
Ruhrgebiet als perfekte Heimat
Das Ruhrgebiet sei die ideale Heimat für die Maker-Bewegung, so die Organisatoren: "Das Industriezeitalter wandelt sich zum innovativen Standort für Hightech – verbunden mit
Herzblut." Die DASA Arbeitswelt Ausstellung mit ihren interaktiven Ausstellungen zu Technik, Arbeit und Alltag ist ein stimmiger Ort für das bunte Treiben.
Die Maker Faire Ruhr ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media und wird vom "Make Magazin" präsentiert. Weltweit gibt es solche Festivals
seit knapp 30 Jahren.
Wann: 14. + 15. März 2026
Wo: DASA Arbeitswelt Ausstellung, Dortmund
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, jeweils 10–18 Uhr
Anfahrt:
ÖPNV: S1 Haltestelle "Dortmund-Dorstfeld-Süd/DASA" oder Bus 447
Rad: Knotenpunkt 51
PKW: Ausfahrt "Dortmund-Barop", kostenlose Parkplätze (begrenzt), E-Ladestation vorhanden
Barrierefreiheit: www.dasa-dortmund.de/besuchsinfos/barrierefreiheit
Normalpreis: 10 EUR | online-Kauf: www.makerfaire-ruhr.com
Hinweis: RuhrTopCard und DASA-Cards gelten an diesen Tagen nicht
