Die DASA ist heute bis 18 Uhr geöffnet.

Als nächstes: ab 13:30 Uhr: Hochbau , Dauer: 15 min

Die DASA ist heute bis 18 Uhr geöffnet.

Als nächstes: ab 14:00 Uhr: Zukunft: Industrie 4.0 , Dauer: 15 min

Die DASA ist heute bis 18 Uhr geöffnet.

Als nächstes: ab 16:00 Uhr: Tiefbau , Dauer: 15 min

Die DASA ist heute bis 18 Uhr geöffnet.

Als nächstes: ab 16:30 Uhr: Zukunft: Industrie 4.0 , Dauer: 15 min

Die DASA ist heute bis 18 Uhr geöffnet.

Als nächstes: ab 09:00 Uhr: Fertig? Los! , Dauer: ganztägig

Die DASA ist heute bis 18 Uhr geöffnet.

Als nächstes: ab 09:00 Uhr: Mein T-Shirt - Grundschule , Dauer: 1 h

Die DASA ist heute bis 18 Uhr geöffnet.

Als nächstes: ab 09:00 Uhr: "Künstliche Intelligenz" (Arbeitstitel)

Besucherin in der DASA äuft an einem Bild vorbei.

Szenografie Kolloquium 2015

Formen der Wahrnehmung

21. bis 23. Januar 2015

Im Diskurs visueller und sinnlicher Phänomene ist Wahrnehmung immer wieder Gegenstand der Forschung. Es sind ganz unterschiedliche Disziplinen, angefangen bei den Kognitionswissenschaften über die Betriebswirtschaftslehre bis hin zu den Kunst- und Kulturwissenschaften, die sich mit den Aspekten der Wahrnehmung bei der Betrachtung von Objekten in Ausstellungen beschäftigen.

Die Vermutung liegt nahe, dass das Thema auch in der Szenografie und in der kuratorischen Praxis längst vielseitig diskutiert wird und dementsprechend Erkenntnisse zur Wahrnehmung in die Konzeption und Gestaltung von Ausstellungen einbezogen werden. Aber sowohl in der Praxis als auch auf theoretischer Ebene besteht ein großer Nachholbedarf, was den wissenschaftlichen Austausch und die Aufarbeitung von Erkenntnissen zum Thema Wahrnehmung betrifft.

Das 15. Szenografie-Kolloquium richtete seinen Blick auf die Rolle von Wahrnehmung in Ausstellungen und stellt die Fragen: Was beeinflusst die Wahrnehmung in Ausstellungen? Wie können unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und Erfahrungen aus der musealen Ausstellungspraxis näher zusammengebracht werden? Und wie können Erkenntnisse zur Wahrnehmung die Gestaltung von Ausstellungen verbessern, respektive die Wahrnehmungen der Besucherinnen und Besucher in die Konzeption von Ausstellungen einbezogen werden und damit die Rolle und Aufgabe der Szenografie möglicherweise neu definieren/erweitern?

In diesem Kontext hatte es sich die DASA  zur Aufgabe gemacht, an bestehende Forschungen und Diskurse anzuschließen und mit dem Szenografie-Kolloquium verschiedene Betrachtungsweisen auf das Thema Wahrnehmung zu erschliessen. Dabei ging es nicht nur um die empirische Untersuchbarkeit der Wahrnehmung, sondern auch um die Auswirkung der Wahrnehmung im situativen Kontext von Ausstellungen.


Die Referentinnen und Referenten

  • Prof. Dr. Danièle Cohn, Universität Paris/Sorbonne
    "Sichtbar werden: die Bildung der Wahrnehmung und die Rolle des „display of art“ in den Museen"
  • Prof. Dr. Ulrich Ansorge, Universität Wien
    "Was ist visuelle Aufmerksamkeit und wie kann man sie in der Szenografie nutzen? Lehren aus der experimentalpsychologischen Forschung."
  • Prof. Dr. Michael Bach, Universitätsklinikum Freiburg
    "Sehen"
  • Prof. Dr. Stephan Schwan, Leibniz Institut für Wissensmedizin, Tübingen "Schauen und Verstehen: Exponatwahrnehmung aus psychologischer Sicht"
  • Dr. Birgit Wiens, Theaterwissenschaftlerin
    "Episteme und >Phänomenotechniken< der Szenographie"
  • Kirsten Behnke
    "de - FORM -a(k)tion"     
  • Sabine Jank/Thomas Hammacher
    "Content Curation – Digital versus Analog: Neue Konzepte des Kuratierens"
  • Dr. Bernd Holtwick
    "Ausstellungskritik"
  • Sascha Kruse
    "Der leere Raum"
  • Erika Wobser
    "Sinnliche Wahrnehmung von Ausstellungsräumen"
  • Direktorin Eva Fürstner, Leiterin MUWA Graz
    "Wahr ist viel mehr - Mit Kunst arbeiten im Museum der Wahrnehmung MUWA Graz"
  • Dr. Anette Hüsch, Direktorin Kunsthalle Kiel
    "Von Sinnen - wenn im Museum nicht nur gesehen, sondern auch gehört, geschmeckt, gerochen und getastet wird"
  • Prof. Ulrich Nether, Hochschule Ostwestfalen-Lippe
    "Raumwirkung sichtbar machen"
  • Prof. Dr. Martin Tröndle, Zeppelin Universität, Friedrichshafen
    "Affordanz - wie lenkt die Bewegung im Raum die Aufmerksamkeit des Museumsbesucher?"
  • Dr. Daniel Tyradellis, tyradellis.Ausstellungsbüro, Berlin
    "Ich sehe was, was du nicht siehst – und das ist keine Ausstellung"
  • Dr. Jane Redlin, Kuratorin Museum Europäische Kulturen, Berlin und Dipl. Architekt und Master of fine Arts Xaver Victor Schneider
    "Emotionen und assoziative Rauminszenierungen in der Ausstellung 'Der gefühlte Krieg'"
  • Johannes Milla, Milla & Partner GmbH, Stuttgart
    "Ausstellungsgestaltung – Zwischen Arroganz und Anbiederung"
  • Dr. Lieselotte Kugler, Direktorin Museum für Kommunikation, Berlin
    "Erfahrungsraum oder Suchmaschine Museum – Was sollen, können oder wollen Besucher wahrnehmen?"
  • Matthias Beitl, Direktor Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien
    "museum_inside_out. Ein museologischer Laborversuch“ Vom nachhaltigen Lernen und punktuellen Scheitern."
  • Dr. Gerhard Kilger
    "Raum und Nähe"

  • Ilka Ruby, textbild/Ruby press, Berlin   
    Zwischen Allusion und Illusion. Über die Grenzen der architektonischen Repräsentation

  • Prof. Dr. Heiner Wilharm, FH Dortmund
    "Grüße aus China". Paragone der Deutung. Szenografie im Wettbewerb
  • Christian Mommertz, CCO Geometry Global, Germany
    "Tua res facitur. Öffentlichkeit im öffentlichen Raum."
  • Prof. Markus Pretnar, Hochschule Mainz
    "Lokal/Kolorit (von Farbe und in Identität)"