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Shilouette eines Mannes vor einer gelbbeleuchteten Wand

Szenografie Kolloquium 2017

Ausstellung als sozialer Raum

25. und 26. Januar 2017

Das Museum ist dem Sammeln und Bewahren verpflichtet und dabei ist es heute weit mehr als nur ein Ort für die Präsentation von Objekten. Immer stärker steht die Thematisierung der Gegenwart im Fokus. Mehr noch: Das Museum ist ein Raum, in dem soziale Aktion stattfindet, und der als herausgehobenes Aktionsfeld dabei helfen kann, Formen des sozialen Handelns weiter zu entwickeln.

Mit dieser Rolle beschäftigte sich das 17. Szenografie-Kolloquium der DASA unter dem Motto "Ausstellung als sozialer Raum“. Im Fokus der Betrachtungen  standen  u.a. folgende Herausforderungen an Kuratoren, Vermittler und Designer:

  • Wie können sich Museen den neuen Anforderungen einer sich immer differenzierteren und divergierenden Gesellschaft stellen?
  • Welche neuen inhaltlichen Zugänge können geschaffen werden? Welche Rolle spielen hierbei Themen wie Perzeption, Dialog, Emotion und Authentizität?
  • Verschieben sich durch geforderte und neue Formen der Partizipation die klassischen Rollenverhältnisse zwischen Kurator und Publikum?
  • Welche Strategien braucht die Szenografie, wenn man den Forderungen nach Repräsentation, Teilhabe und sozialer Inklusion auch in der Ausstellungsgestaltung nachkommen möchte?

Zudem gingen die Beiträge des Kolloquiums der Frage nach, worin konzeptionelle, gestalterische, organisatorische und finanzielle Möglichkeiten und Grenzen liegen, und inwieweit die erhofften Wechselwirkungen zwischen Design, Vermittlung und Besuchern funktionieren. Steht am Ende eine Neudefinition zur Rolle von Museum und Ausstellungen?


Die Referentinnen und Referenten

  • Dr. Luise Reitstätter, Kulturwissenschaftlerin, Universität für angewandte Kunst Wien
    „So sozial? Eine Analyse der Ausstellung als Interaktionsraum“
  • Dr. Markus Speidel, Landesmuseum Württemberg
    "Über den Verlust von Deutungshoheit"
  • Dr. Helmut Gold, Museumsstiftung für Kommunikation, Frankfurt
    „Vom Ende des Rundgangs – Einblicke in die Planung der neuen Dauerausstellung am MKF“
  • Paul Spies, Direktor Stiftung Stadtmuseum Berlin
    "No populists, please!"
  • Martin Brandt Djupdræt, Den Gamle By, National Open Air Museum of Urban History Aarhus, Dänemark
    „Creating social spaces through the use of atmosphere, interaction and inclusion“
  • Dr. Dirk vom Lehn, King‘s College London
    „Interaktion an, mit und um Ausstellungsstücke herum“
  • Prof. Oliver Langbein, osa_office for subversive architecture
    "Ausstellung im/des sozialen Raum(es)"
  • Tim Ventimiglia, Ralph Appelbaum Associates, Berlin
    „Schauplätze für gesellschaftlichen Diskurs“
  • Alex Azary / Stefan Weil, Momem - Museum of Modern Electronic Music, Frankfurt / Atelier Markgraph
    „MY HOUSE IS YOUR HOUSE AND YOUR HOUSE IS MINE“
  • Martin Düspohl, Leiter Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Berlin
    "Chancen und Risiken partizipativer Museumsarbeit"
  • Marcus Starzinger, DASA Arbeitswelt Ausstellung
    "Soziale Interaktion in der Vermittlung der DASA“
  • Andrea Hofmann, Raumlabor Berlin
    „SOME IDEAS FOR BETTER CITIES“
  • Prof. Dr. Heiner Wilharm, FH Dortmund
    "AMBIENT EXPOSITION.  AUSSTELLEN IM HINTERGRUND ?"


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// Workshops
    
Karoline von dem Bussche
„Kann man Bäume wachsen hören?“

Prof. Dr. Nicole Burzan
„Aufseher – Vermittler – Animateure.
Zur Rolle der Interaktion zwischen Servicepersonal und Besucherschaft im Museum.“

Matthias Kutsch
„Ohne Moos nichts los!“
Über Budgets von Ausstellungen
    
Sascha Kruse
„Was tun hilft“

Simon Schütz
„Das Publikum im Fokus: Menschenorientierte Gestaltung im Museum“